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Die Saison ist vorbei

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In Werdau knapp verloren

26. November 2018 | Von | Kategorie: Spielberichte Männer

Sonntag Abend zum Auswärtsspiel. Wenn schon solche unschönen Uhrzeiten anstehen, wollten wir diese wenigstens erfolgreich nutzen. In der Begegnung bei Sachsen 90 Werdau II gehörte uns auch gleich der erste Treffer, durch die 3:3 Abwehr der Gäste konnten wir unseren Kreisläufer mehrfach in Szene setzen. Die Hausherren waren um diese Uhrzeit ungleich schneller unterwegs, die schnelle Mitte wurde mit hohem Tempo gespielt und auch immer mal von jenseits der Mittellinie aus gestartet. Wir hatten damit in der Abwehr unsere Probleme, stellten uns aber nach und nach besser darauf ein. Die Folge war eine recht ausgeglichene Begegnung (7:6, 10'). Nach der Deckungsumstellung der Hausherren fehlte uns jedoch etwas der Schwung, der noch im letzten Auswärtsspiel Grundlage des Erfolges war. Zwar blieben wir in Schlagdistanz, doch so richtig Zug zum Tor bekamen wir nicht drauf. Die Werdauer nutzten dies, um ihre Führung langsam auszubauen, bis auf 17:14 zum Wechsel.
Nach selbigen waren wir noch komplett in der Kabine, vorne halbgare Würfe und Fehlabspiele und hinten immer ein, zwei Schritte in Kopf und Bein zu langsam. Bezeichnend, dass unser einziger Treffer auf dem Weg zum 22:15 (40') per Strafwurf gelang. 10 Minuten nach der Pause mit 7 Toren zurück – wir hatten uns wieder einmal schön das Spiel selbst versaut. In der Folge kam jedoch unser Kampfgeist erneut zum Vorschein, auf einmal ging wieder jeder einen Schritt mehr und nach und nach gelang es uns, den Rückstand zu verkleinern. Mit viel Einsatz erkämpften wir uns in der Abwehr die Bälle und erzwangen auch vorn die Abschlüsse. Zwar war es noch immer kein schwungvolles Angriffsspiel, sondern mehr auf Einzelaktionen basierend, aber irgendwie rutschten die Bälle ins Tor. Bis kurz vor Ende der Partie waren wir wieder dran (29:28, 56'), doch schafften wir es dann nicht mehr tatsächlich noch auszugleichen – 31:30 der Endstand. 30 Auswärtstore sind durchaus nicht schlecht und ohne die übliche Schlafeinlage wäre hier mehr drin gewesen, doch vor allem der Einsatz aller Beteiligten (mit Ausnahme der Phase nach der Pause) stimmte.
Statistik: Gebauer, Uhlig – Haehnel (6), Hahn, Heinze (2), Lehmann (4), Meischner (12/6), A. Müller (3), Neubert (1), Rößler (2), Toth – MV: S. Müller

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